Wasseralarm in China. Der Wasserstand des Jangtse ist so niedrig wie noch nie. Die Jangtse-Region liefere 80 Prozent von Chinas Wasserressourcen und trage 25 Prozent zur Wirtschaftsleistung bei, sagt Wang Limin, Wasserexperte vom World Wide Fund for Nature (WWF) in China.
Vom Jangtse-Tal stammen 58 Prozent der Süßwasserfische Chinas sowie ein großer Anteil der Baumwoll-, Reis- und Sojabohnenernte.
Die Jangtse-Dürre gefährdet Chinas Landwirtschaft und Entwicklung, weil dem Land das Wasser ausgeht. Das liegt zum einen an immer ausgedehnteren Trockenphasen, aber auch an der rasanten Industrialisierung und Urbanisierung des Landes.
